
Was ist „Jugend debattiert“?
„Jugend debattiert“ ist ein Wettbewerb, der 2001 in Frankfurt ins Leben gerufen wurde. Inzwischen nehmen Schulen aus 35 Ländern in Europa, Asien und Amerika an „Jugend debattiert“ teil – in deutscher Sprache. Seit 2019 ist auch die Bundesregierung als Förderer beteiligt.
Im bundesweiten Wettbewerb debattieren Schüler:innen in zwei Altersklassen: AKI für Klasse 8-10/ G8: 8-9 und AKII für Klasse 11-13/ G8: 10-12. Debattiert wird auf verschiedenen Ebenen: Vom Schul- über den Regional- und Landes- bis hin zum Bundeswettbewerb.
Wie wird „Jugend debattiert“ am AAG gelebt?
In diesem Schuljahr wurden in der „Projektstunde 8“ Schüler:innen der Altersklasse I mit spannenden Themen wie „Sollte Silvesterfeuerwerk verboten werden?“ auf den Wettbewerb vorbereitet.
Für die Schüler:innen der Altersklasse II findet jeden Mittwoch in der 7. Stunde die AG „Jugend debattiert“ statt, in welcher begeistert das Debattieren eingeübt wird. So wurden nicht nur politisch kontroverse Themen wie das Strafmündigkeitsalter diskutiert, sondern auch in unterhaltsamen Rede-Battles unter anderem der „beste Gegenstand der Welt“ gekürt – eine Sonnencreme und ein Meterstab auf Platz 2.
Wie verlief der Schul- und Regionalwettbewerb?
Am ersten Mittwoch nach den Weihnachtsferien fand für die 10. Klässler bereits die Qualifikation statt und am Freitag, den 10. Januar stand das große Schulfinale an. Hier traten für die Pro-Seite Nevis & Maike und für die Contra-Seite Annelie & Paul an und debattierten unter dem abschließenden Applaus der Zuschauer fair und sachkundig die sehr aktuelle Frage „Soll in Deutschland eine Wehrpflicht nach schwedischem Vorbild eingeführt werden?“. In dieser Debatte setzten sich nach einem knappen Punkteergebnis der Juroren Maike und Nevis durch.
In der Altersklasse I fand das Finale am 17.2. statt: Für die Pro-Seite diskutierten versiert Julia & Emilia und für die Kontra-Seite Finn & Mattis zu der spannenden Frage: „Soll in Deutschland eine Zuckersteuer auf Softdrinks nach dem Vorbild Großbritanniens eingeführt werden?“ Im Regionalwettbewerb wurde das AAG anschließend in der AK I von Finn und Emilia sehr gut vertreten.
Der Regionalwettbewerb fand im Februar in Michelbach statt, in welchem sich die Gewinner des Schulwettbewerbs sogar in zwei Debatten mit den Schüler:innen anderer Schulen messen durften. Hier hat sich das AAG von seiner besten Seite präsentiert und die Altersklasse II hat nur hauchdünn das Finale verpasst. Das AAG ist stolz auf Maike, Nevis, Finn und Emilia, dass sie das AAG so gut vorbereitet und fachkundig vertreten haben.
Warum ist „Jugend debattiert“ so außergewöhnlich?
Das Projekt ist ein Empowerment unserer Schüler:innen – sie erfahren während des Projekts, dass ihre Meinung zählt und sie lernen kritisch zu denken, strukturiert zu argumentieren und sich zu präsentieren sowie demokratische Werte und den Respekt vor anderen Meinungen. Auch 2026 findet der Wettbewerb wieder statt und die Projektstunde, die AG und Frau Auer freuen sich kommendes Schuljahr auf neue Gesichter bei „Jugend debattiert“!