Dachau-Exkursion am 23. Juni

Die Geschichtsexkursion zur KZ-Gedenkstätte gehört fest ins Exkursionsprogramm der Geschichtsfachschaft des Alfred-Amann-Gymnasiums. Regelmäßig also fahren die neunten Klassen des AAG nach Dachau, um ihr zuvor im Geschichtsunterricht erworbenes Wissen über den Nationalsozialismus und die durch ihn verübten Verbrechen an diesem außerschulischen Lernort noch weiter zu vertiefen.
Am späten Vormittag des 23. Juni erreichte die ca. 85-köpfige Exkursionsgruppe die Gedenkstätte und begann nach einer kurzen Vorbesprechung auch gleich damit, die KZ-Gedenkstätte in Kleingruppen mithilfe von Lageplan und Audioguides zu erkunden. Dank der Aufteilung in Kleingruppen und Versorgung mit Audioguides konnten die Schülerinnen und Schüler ganz nach ihrem Interesse eigene Schwerpunkte setzen. So zog es zum Beispiel einige Gruppen zunächst ins ehemalige Wirtschaftsgebäude, in dem verschiedene Ausstellungen den Lageraufbau und -Alltag sehr eindrücklich und umfassend präsentieren. Andere Schülergruppen hingegen begannen den Rundgang im Bereich des ehemaligen Krematoriums, wo die Konfrontation mit einem Ort, der eng mit den Verbrechen des NS-Regimes verbunden ist, bei vielen einen nachhaltigen Eindruck hinterließ.
 

Impressionen vom Rundgang über das ehemalige KZ-Gelände

Nach knapp 2,5h Stunden auf dem Gelände der Gedenkstätte trat die Exkursionsgruppe die Heimreise an. Die zahlreichen Eindrücke und Beobachtungen des Tages werden nun im Geschichtsunterricht aufgegriffen und gemeinsam reflektiert. Der Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die im Unterricht behandelten Inhalte an einem authentischen historischen Ort zu vertiefen und die Dimension der nationalsozialistischen Verbrechen besonders eindrücklich zu erfassen. Damit erwies sich die Exkursion erneut als wertvolle Ergänzung des Geschichtsunterrichts und als wichtiger Beitrag zur historisch-politischen Bildung.
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